Irena von Weissenfels
"Ehre dem tapferen Volk von Ancoin
und seinen Herren."
Irena ist die jüngere Schwester des Ritters von Weissenfels. Ihr Vater starb in den blutigen Orkkämpfen in Ancoin. Um nicht eine Dame am Aventiner Hof werden zu müssen entscheidet das Mädchen, als Knappe zur Familie des Freiherren von Ancoin zu gehen. Die Ausbildung im Haus von Ancoin unterliegt dem Freiherren Torgur, die Kampfausbildung findet aber hauptsächlich unter seinem Sohn Gordin von Ancoin, einem Reichsritter der Dreilande statt. Bei der Familie von Ancoin befindet sich Irena unter einer der angesehensten Familien des Landes. Wegen ihrer Verehrung für den Fürsten der Dreilande und ihrer Bewunderung für den jungen und heldenhaften Gordin von Ancoin eifert sie diesen nach. Stets darauf bedacht Gordin zu schützen und dabei so viel wie möglich zu lernen, bringt dieser Eifer sie häufig in Gefahren und lässt unüberlegte Schritte zu, die sie später bereut und versucht wiedergutzumachen. Das sagenumwobene Volk der Daelorn wird von ihr bewundert, sie achtet darauf gerecht zu urteilen und Menschen standesgemäß zu behandeln. Vorurteile gegenüber dem „schwächeren Geschlecht“ können schnell ihre Wut hervorrufen, ihre Einstellung zu Männern und deren Annäherungsversuchen liegt auf der Hand. Bei Anwesenheit hoher Herren und Krieger verschlägt es ihr manchmal die Sprache, in der Schlacht kann sie dafür umso lauter werden, besonders wenn Orks in der Nähe sind. Sollte ihr Herr Gordin von Ancoin in Bedrängnis geraten, so wird er immer Irena an seiner Seite wissen.

