Morward
Im Jahr 677 wurde Morward als Sohn des Hofmagiers von Rilven geboren. Zeitgleich zu ihm kam der älteste Sohn des Freiherren Garamond von Rilven, Gregor zur Welt. Beide wurden gute Jugendfreunde. Ihre Väter sahen ihrem Heranwachsen mit Freude zu, sollten sie sich doch bei der Vereidigung Gregors zum Freiherren den traditionellen Eid schwören. Vorher wurde Morward jedoch zur Ausbildung an die Akademie in Aventin geschickt. Dort entdeckte er schnell sein Interesse an den dunklen Seiten der magischen Macht. Als Garamond von Rilven starb, wurde Morward nach Rilven zurückgerufen. Er schwor seinem Freund Gregor den traditionellen Eid der Freundschaft zwischen Magie und Adel. Im Verborgenen forschte er nun im Labor seines Vaters auf eigene Faust nahezu ungestört nach den dunklen Künsten. Eines Tages überraschte ihn jedoch sein Bruder Edward, der noch ein Knabe war bei einem Beschwörungsritual. Aus dem Ritualverlauf gerissen beging Morward Fehler. Ein Schatten manifestierte sich und nahm Edward mit sich in die magische Sphäre. Morward verzweifelte. Vom Vorwurf des Mordes an seinem Bruder und der schwarzen Magie wurde er zwar freigesprochen, da Beweise fehlten und Gregor für ihn eintrat, ihn belastete allein sein Schuldgefühl am vermeintlichen Tod des Bruders. Einige Wochen später erschienen dunkle Gestalten am Hof. Sie überbrachten Morward ein Verhandlungsangebot aus Borhar. Sein Bruder sei gefangen, Morward solle paktieren. Morward lehnte zuerst ab, dann jedoch mit der Aussicht auf größere dunkle Macht willigte er ein. Bei der Verteidigung von Kervenfels 705 verriet Morward Alexis, den Bruder Gregors und lieferte ihn und seine Truppen Borhar aus. Auch er selbst wechselte die Seite und erhielt eine Ausbildung zum Großmeister der dunklen Künste, jedoch ohne seinen Bruder zu bekommen. Morward war nun abhängig und bekam den Befehl über die Gegend um Doriath übertragen. Als 706 der Feldzug gegen Kervenfels begann, fanden Vortrupps der Dreiländer Edward bei einem Orkstamm. Morward griff daraufhin ein, um Edward zu erlangen. Dabei stand er seinem einstigen Freund Gregor in der Schlacht gegenüber...

